Partner Yoga
Samstag, 9. Mai, 17 bis 19 Uhr
Yoga schafft Verbindung und bringt uns direkt ins Hier und Jetzt. Diese besondere Kraft möchten wir nutzen. In verschiedenen Übungen zu zweit habt ihr Gelegenheit, einander achtsam zu begegnen - sowohl dir selbst als auch deinem Partner/Partnerin.
Auf unterbewusster Ebene kommen dabei verschiedene Prozesse in Gang: Im Kontakt mit einer anderen Person entscheidet unser autonomes Nervensystem blitzschnell, ob wir innerlich entspannen oder besser Schutzmechanismen aktivieren. Ähnlich wie im Alltag verschiedenen Menschen unsere Stimmung beeinflussen können, findet auch beim Yoga eine Co-Regulation statt: Durch bewusstes Atmen und gemeinsamen Loslassen von körperlicher Anspannung verändert sich das gemeinschaftliche Energiefeld und der Geist findet in einen ausgeglicheneren Zustand. Auf mentaler und emotionaler Ebene werden Sicherheit, Verbundenheit, Ruhe und soziale Interaktion gefördert.
Der gegenseitige Kontakt bietet auch Gelegenheit, den eigenen Raum und die Signale des Körpers besser wahrzunehmen. Indem wir selbst innerlich gut verbunden sind, können wir empathischer
Herzfrequenz und Atemrhythmus synchronisieren. Letzteres ist ein physiologisches Zeichen für Nähe und Vertrauen. Durch bewusste Berührung entsteht soziale Co-Regulation: Stress sinkt, Oxytocin steigt. Auch sensorisch profitieren Paare von besserer Koordination, einer flexibleren Wirbelsäule und mehr Gleichgewicht. Partner Yoga schafft so Harmonie in einem selbst und im Miteinander.#
Partner Yoga unterstützt das Nonverbale. Kleine Veränderungen in Atmung, Haltung oder Blickkontakt werden zu stillen Botschaften. Forschungen zeigen, dass solche körperbasierten Rückmeldungen die Fähigkeit zur Co-Regulation fördern. Missverständnisse im Alltag verringern sich.
Auch spannend: Diese spezielle Praxis aktiviert Hirnregionen, die mit Empathie, Vertrauen und Resonanz verbunden sind.
artner Yoga hilft, besser auf den Rhythmus anderer zu reagieren. Das stärkt soziale Kompetenz, Koordination, Konzentration und Selbstwahrnehmung.
und dabei offen zu bleiben für die Bedürfnisse von anderen - letzlich also Empathie und ein besseres Verständnis füreinander.
Yoga-Erfahrung ist nicht nötig, ihr braucht einfach nur Freude an der Bewegung und Offenheit. Probiert es einfach aus!
Für Paare, Freund*innen oder Familie – gemeinsames Praktizieren fördert das Gemeinschaftsgefühl.
Selbstverständlich kannst du auch mit einem/einer Freund/in oder jemanden aus deiner Familie kommen oder vor Ort mit einer dir vielleicht noch unbekannten Person die Übungen ausprobieren. Es finden auch immer wieder Übungen statt, wo ihr allein auf der Matte seid und in das ganz eigene Gewahrsein eintaucht.
Es entsteht ein gemeinsames Körperbewusstsein, lernst auf den eigenen Körper zu hören und zugleich die Signale des Partners wahrzunehmen - fördert einerseits das Selbstbewusstsein aber auch die Verbindung - besseres Verständnis füreinander
Gemeinsame Erfahrung stärkt Empathie und das Bewusstsein für die Bedürfnisse von anderen.
Eine tiefere Ebene der Nähe und des Vertrauens erreicht
euch auf verschiedenen Ebenen besser wahrzunehmen, das eigene Gewahrsein zu bestärken und dabei offen zu bleiben für dein Gegenüber.
Es ist keine Vorerfahrung nötig, probiere einfach aus, wie die Übungen auf dich wirken!